KIRCHE DES SÜDENS STÄRKEN

400 junge Männer als Kräfte des Glaubens

Derzeit befinden sich in den Salvatorianischen Gemeinschaften in Afrika und Asien mehr als 400 junge Ordensmänner in ihrer Ausbildung. Ziel ist es einheimische Kräfte heranzubilden, um dauerhaft vor Ort seelsorgerisch und sozial zu helfen. Während in den westlichen Ländern die Gemeinschaften schrumpfen. Allein in Deutschland liegt die Zahl der Ordenseintritte im niedrigen zweistelligen Bereich. Hier zeigt sich der Trend zu einer „Kirche des Südens.“

Orden sind wichtige Schätze der Kirche – als Spender von Hoffnung und in ihrer Nähe zu den Armen und Bedürftigen. Durch die zunehmende Internationalisierung der Gemeinschaften werden gerade die jungen Ordensmitglieder Experten im Dialog und interkulturellem Austausch.

Sie sind Zukunft und Berufene.

UNIVERSALE AUSBILDUNG

Ein Netzwerk der Solidariät

„Spenden und Hilfsbereitschaft aus anderen Ländern läuft ins Leere, wenn vor Ort kein qualifiziertes Personal sinnvoll und verantwortlich damit umgeht“ erklärt Pater Hubert Kranz, einer unserer Ausbilder auf den Philippinen. Daher legen wir viel Gewicht auf die Ausbildung der jungen Männer, die sich zukünftig als Priester um die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort kümmern werden. Sie sollen nicht nur in Pfarreien arbeiten, sondern auch wertvolle Sozialprojekte initiieren, weltweit.

Schon während ihrer Ausbildung sammeln die jungen Mitglieder neben Wissen durch das klassische Philosophie- und Theologiestudium auch praktische Erfahrungen in der sozialen und pastoralen Arbeit. Sie werden zu Missionaren der Zukunft: Weltweite Solidarität, interkultureller Dialog und der Einsatz für den Nächsten legen die Basis für die weitere persönliche Entwicklung. Die Ausbildung dient der Humanisierung und ist auch ein Friedensdienst.

ALLTAG

Blick in einen Ausbildungsbetrieb

Auf den Philipinen widmen sich zwei Mitbrüder aus Deutschland, Pater Hubert Kranz und Pater Hermann Preussner, intensiv der Ausbildung unserer jungen Mitglieder. Die Ausbildung ist gerade auf den Philippinen ein wichtiger Schwerpunkt. Die jungen Anwärter kommen derzeit aus sechs verschiedenen Ländern, aus Vietnam, China, Indonesien, Malaysia, Ost-Timor und von den Philippinen.

Die jungen Männer müssen religiös und menschlich reifen – viele von ihnen sind noch jung, wenn sie eintreten. Neben der rein akademischen Ausbildung in Theologie , Philosophie und Psychologie sollen die angehenden Priester auch praktisch lernen. Viele von ihnen begleiten daher wichtige soziale Projekte, assistieren bei der Gefängnisseelsorge oder der Medical Mission.

Ausbildung pro Tag

61 Novize

Ausbildung pro Monat

1801 Novize

SO KÖNNEN SIE HELFEN

Die Förderung der Ausbildung hilft nicht direkt und sofort einem notleidenden Menschen, sondern auf lange Sicht ganzen Gemeinden und Pfarreien. Unterstützen Sie uns und die jungen Männer, Zukunft zu gestalten. Jeder Euro hilft.

Spendenkonto

Liga Bank eG
Deutsche Provinz der Salvatorianer KdöR
IBAN: 45 7509 0300 0002 3336 19
BIC: GENODEF1M05

Bitte überweisen Sie unter dem Stichwort „Pj01-Ausbildung“
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