Lehrerinnen und Lehrer vom Salvatorkolleg Bad Wurzach kommen nach München

Seit vielen Jahren gehört es zum so genannten Onboarding-Programm für neue Lehrerinnen und Lehrer am Gymnasium Salvatorkolleg – also zur Einführungsphase für neue Lehrkräfte – das Provinzialat und die Gemeinschaft der Salvatorianer in München zu besuchen. Auf diese Weise soll die Verbindung der Schule zum Orden betont und den neuen Personen an der Schule ein tieferes Kennenlernen der Salvatorianer ermöglicht werden. – Und auch der Orden ist an den „Neuen“ sehr interessiert.

Am 13. Und 14. März waren fünf Lehrerinnen und Lehrer in München, die in den beiden letzten Jahren an Salvatorkolleg angefangen haben. Begleitet wurden sie vom Schulleiter Klaus Amann und dem stellvertretenden Schulleiter Frank Schmuck. Inhaltlich verantwortet wurden die Tage von der pädagogischen Geschäftsführerin Wiebke Tiedmann sowie dem Verantwortlichen für die Fortbildungen des Schulverbundes Max Vogelmann. Schön war es, dass auch Marion Weigele teilgenommen hat, die ab August 2026 Schulleiterin der Schule sein wird. Auch sie lernt die Schule und die Ordensgemeinschaft nach und nach immer besser kennen.

Inhaltlich ging es beim Workshop vor allem um den noch frischen Blick, den die neuen und jungen Kolleginnen und Kollegen auf das Salvatorkolleg und die Pädagogik der Schule haben. Dieser unverstellte Blick ist deshalb für die Leitung wichtig, weil er noch nicht von langer Tradition oder vielen „Gewissheiten“ geprägt ist und deshalb auch blinde Flecke sehen kann. Im Gespräch mit Provinzial P. Friedrich Emde wurde dann die Frage erörtert, warum der Orden Schule macht und was der Ordensgründer Franziskus Jordan an Ideen für Schule beiträgt.

Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit stand auch ein kultureller Teil auf dem Programm: Am Abend besuchte die Gruppe aus Bad Wurzach eine Aufführung des Figaro im Münchner Gärtnerplatztheater.

Die Ordensgemeinschaft ist froh darüber, auch diese Form der Verbindung zum Gymnasium Salvatorkolleg pflegen zu können und dankt allen Beteiligten für ihre Engagement.