SENDUNGSAUFTRAG

Gottes Liebe in Wort und Tat verkünden

Unsere Gemeinschaft ist nach Jesus Christus, dem Salvator, dem Heiland benannt. Er steht im Mittelpunkt unseres Lebens. Es ist unser Auftrag, durch unser Leben und durch unsere Verkündigung von ihm Zeugnis zu geben und zwar auf ganz vielfältige und ganz unterschiedliche Weise, so wie die Herausforderungen der Zeit es von uns verlangen und „wie die Liebe Christi sie uns eingibt“.

„Geliebteste, lehrt alle Völker, besonders die Kinder, damit sie den wahren Gott erkennen und den er gesandt hat, Jesus Christus.“ Der Vorspruch zur heutigen Ordensregel der Salvatorianer stammt von Pater Jordan (1882) und ist gleichsam der Sendungsauftrag an die Gemeinschaft: “ Verkündet das Wort Gottes, tretet mit Eifer dafür ein, gelegen oder ungelegen, weist zurecht, tadelt, beschwört, in aller Geduld und Klugheit.“

Gott den Vater und seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist allen und überall zu verkünden und zu verherrlichen ist Aufgabe der Salvatorianer. Wir tun dies durch lebendiges Zeugnis, durch Wort und Schrift auf jede Art und Weise und mit allen Mitteln, die uns durch die Liebe Christi zur Verfügung steht.

VERKÜNDIGUNG

Die Frohe Botschaft leben und weitertragen

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Als Salvatorianer, Salvatorianerinnen und  als Salvatorianische Laien, sind wir berufen, Jesus als den Heiland der Welt zu verkünden.

In unseren Konstitutionen (Ordensregel) heißt es: „Wir verkünden Jesus allen Menschen, auf jede Weise und mit allen Mitteln, welche die Liebe Christi eingibt, vor allem durch das Zeugnis unseres Lebens, durch die Güte unseres Herzens und durch unseren apostolischen Eifer. Bei der Erfüllung dieses Dienstes achten wir immer die Würde des Menschen und sind bereit, allen ohne Unterschied zu dienen.“

BILDUNG

Schulen als Orte des Glaubens, Miteinanders und Lernens

Christliche Bildung und Erziehung war und ist für die Salvatorianer und Salvatorianerinnen in Deutschland eine wichtige Aufgabe. Schon 1893 gründete Pater Jordan im österreichischen Lochau am Bodensee eine Nachwuchsschule für deutsche Schüler (bestand bis 1978).

Im Jahre 1924 wurden in Bad Wurzach im Allgäu und im Kloster Steinfeld in der Eifel zwei Gymnasien gegründet. Beide – das Hermann-Josef-Kolleg in Kall-Steinfeld und das Salvatorkolleg Bad Wurzach sind auch heute noch katholische Privatschulen, die in ihrer Region ein hohes Ansehen genießen.

Der Glaube an Jesus Christus ist den Salvatorianern ein wesentlicher Aspekt von Bildung und Erziehung. Dieser Glaube ist grundlegend für das Profil der beiden Schulen, verdeutlicht durch die Begriffe Personalität,  Spiritualität,  Solidarität und  Universalität.(Salvatorkolleg Bad Wurzach) und durch die drei Säulen „Ort des Glaubens, Ort des Miteinanders, Ort des Lernens“ (Hermann-Josef-Kolleg). Eng verbunden sind wir mit den Schulen der Salvatorianerinnen in Kerpen-Horrem so wie der Katholischen Schule Salvator in Berlin-Waidmannslust.

BEGEGNUNG

Zu sich und Gott finden im Miteinander

Die Begegnung mit Jesus Christus findet seit Beginn in der Gemeinschaft der Glaubenden statt.

Wir bieten Häuser und Räume, in denen Begegnung und geistliche Erfahrung möglich sind.

Wir Salvatorianer laden ein zur Besinnung, zu Exerzitien und Kursen.

SEELSORGE

Pfarrgemeinden und Wallfahrtskirchen

Christus ist die Mitte jeder Gemeinde. Auch wenn die außerordentliche Seelsorge in unserer Gemeinschaft Vorrang hat, so arbeiten doch Salvatorianer auch in verschiedenen Pfarrgemeinden.

Es gibt Orte, die den Menschen helfen, zu Gott zu finden. Schon immer haben Gläubige diese Orte aufgesucht, um Hilfe und Stärkung für ihr Leben zu erfahren. Wir Salvatorianer dürfen Wallfahrtsorte betreuen und die Menschen auf der Suche nach Gott begleiten.